Archiv für November 2009

So, 29.11.09, 20h: Paul Amrod - “The Story of New Orleans Rhythm and Blues”

Pianist, Komponist Neue Musik, Komponist zeitgenössische Musik

Paul Amrod, Komponist Neue Musik, Komponist zeitgenössische Musik Paul Amrod verfiel bereits als Kind dem New Orleans Blues und erhielt einen Teil seiner Ausbildung auf den Straßen von New York. Schließlich studierte er an der weltberühmten Juilliard School in New York Komposition und machte eine Ausbildung zum Dirigenten.Unter der Leitung von Leonard Bernstein befasste er sich mit Chormusik.
Als Dirigent arbeitete er u.a. mit dem Juilliard Orchester und dem Hudson Valley Symphony Orchester zusammen.

Weitere Erfahrungen als Jazzmusiker sammelte er mit Dave Sanborn, den Brecker Bros., Danny und Chris Brubeck, Bob Berg, Corky Laing und Buster Williams.

Durch seine vielfältigen musikalischen Wurzeln inspiriert entwickelte er eine musikalische Stilrichtung, die Rock, Jazz und zeitgenössische Musik zu etwas Neuem zusammenfügt.
1981 erhielt er den „National Endowment of the Arts Award“ für Jazz Komposition mit einer Referenz von Gils Evans.

In Deutschland arbeitete er als musikalischer Leiter im Hagener Staatstheater und im Stadttheater Mainz. Gleichzeitig setzte er seine Karriere als Pianist und Dirigent fort, u.a. mit Gershwins Rhapsody in Blue.
Regelmäßig übernimmt er seit 2002 in verschiedenen Inszenierungen des Stadttheater Konstanz die musikalische Leitung und arbeitet als Pianist und Gesangslehrer mit Schauspielerinnen und Schauspielern.
Großen Erfolg feiert er regelmäßig mit seinem Jazz-Solo-Programm „Die Geschichte des Solojazz-Klavier“.

Im Juli 2004 hatte sein Konzert für Jazz-Quartett und Orchester Blues Riffs Rhythms mit der Südwestdeutschen Philharmonie unter der Leitung von Michael Dixon seine Uraufführung auf der Insel Mainau. Im April 2005 folgt die Uraufführung seiner 8. Symphonie mit dem Kölner Damals und Heute Orchester unter der Leitung von Michael A. Willens in einer Aufzeichnung des WDR.

Œ uvre: 50 Klaviersonaten, zahlreiche Kammermusikwerke, 10 Symphonien,vier Klavierkonzerte, zahlreiche Kammerwerke und neulich ein Requiem für Acapella Chor.

Im Hafeneck wird er sein Programm “The Story of New Orleans Rhythm and Blues” vorstellen.

Einlaß: 19h, Beginn: 20h (s.t.), Abendkasse: 8,-

 

So, 22.11.09, 19h: 1. Hafeneck-Küchen-Challenge

Am Sonntag, 22.11.  findet das erste kulinarische Duell zwischen dem Herausforderer-Team (Hesch/Schmitt) und Team Hafeneck (Arzt-Kaster/Schneider) im Hafeneck statt. Den Herausforderern wurde die Wahl des Themas überlassen: Variationen von Kalb und Kürbis.

An festlich eingedeckten Tischen wird jedes Team eine Vorspeise und einen Hauptgang zelebrieren, sodaß in der Summe ein viergängiges Kalb und Kürbis- Gala-Menue entsteht. Die Gäste bilden die Jurorenschaft, die die einzelnen Gänge auf einer Skala von 1-10 bewerten. Das Siegerteam trinkt Schampus, die Verlierer putzen die Küche.

Der Abend ist als “Geschlossene Gesellschaft” geplant. Vorbestellungen sind im Hafeneck oder per mail an kaster@hafeneck.de  möglich bis Mittwoch, 18.11. . Die Teilnehmerzahl ist auf 40 beschränkt. Der Spaß kostet 17,- für das Menue, Getränke extra. Abendgarderobe erwünscht.

Ausverkauft!

Sa, 14.11.09, 20h: Rayk Wieland: Ich schlage vor, daß wir uns küssen


Rayk Wieland

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Ich schlage vor, dass wir uns küssen

Herr W. hat eines Tages eine ominöse Einladung in der Post: Auf einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er Auskunft geben über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind. Zuerst glaubt er an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? Mit der DDR hat er doch längst abgeschlossen, nachdem sie 1989 wie ein falsch montiertes Chemieklo zusammenklappte. War er je als Dichter auffällig geworden? Als unterdrückter gar?
W. stellt Nachforschungen an, unterzieht sich bei der Psychologin Tyna Novelli einer Rückführungstherapie in die DDR-Vergangenheit und nimmt schließlich Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund: Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche unter dem Titel „Mögliche Exekution des Konjunktivs“ abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München – alles von einem Oberleutnant Schnatz über Jahre akribisch gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft.
„Ich schlage vor, dass wir uns küssen“ ist ein Roman über die Absurditäten der Erinnerung, auch der eigenen, über rätselhafte Wirkungen unbeholfener Gedichte und über eine Liebe, wie sie nur in Zeiten der deutschen Teilung blühen konnte. Ein Buch über die Mauer, die es nie gab. Eine wahre Geschichte, die niemand für möglich gehalten hat. Nicht einmal ihr Verfasser.

Die Geschichte dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit. Die DDR hat es wirklich gegeben.

„Dieser Roman ist so erfrischend, weil er genau dort vom Genuss her argumentiert, wo Genuss offiziell nicht vorkommt…. In fröhlicher Opposition zum Tenor des laufenden Gedenkjahres schwelgt Rayk Wieland in seinen ganz privaten Erinnerungen.“    Süddeutsche Zeitung

Rayk Wieland, geb. 1965, lernte Elektriker, studierte Philosophie, war Zeitungs-, Funk- und Fernsehredakteur und lebt als Autor und TV-Journalist bei Hamburg. Letzte Buchveröffentlichung: „Öde Orte“ (Bd. 1–3, zusammen mit Jürgen Roth, Leipzig 2005).

Einlaß: 19h, Beginn: 20h, Eintritt:  8,- (erm. 5,-)