Seit 2002 hat die Band sechs Alben veröffentlicht, ist konsequent auf Tournee in Australien sowie auf regelmäßigen Tourneen durch Großbritannien, Europa, Neuseeland und Japan.
Die fünfköpfige Band um Justin Keenan gibt ein Akustik- Konzert im Hafeneck. Live sind sie Granaten. Folk und Punk beeinflußt von so unterschiedlichen Bands wie The Pogues, The Clash und AC/DC.
Da passiert was — denn mit Stimme, Gitarre, Akkordeon, Casio-Keyboard und Schlagzeug spielen der Rock Afficionado Bendiks und der zu Unrecht unter Jazzverdacht stehende Schroeder Liedgut von Tom Waits.
Hier wird nicht souverän und leutselig gecovert, sondern um jedes Lied gekämpft. Gelegentlich mit deutschem Text, auf jeden Fall mit neuen Interpretationen und vereinzelt um Stücke, die gar nicht von Tom Waits sind (die er nur vergessen hatte, selbst zu komponieren).
2 Leute sind eine Band — das ist kühn und zum Glück sind die beiden sich oft uneinig, schmeißen mit Klängen um sich, mal intim und brüchig mal auf die 12. Dazwischen ist Raum für erlesene Tresenweisheiten und fast gelogene Hau-Ruck-Geschichten.
Es ist eben nicht nur ein Spiel, es geht um alles: Durst, Heimweh, Sentimentalitäten jeder Art, sowie der unerfüllte Traum, einmal mit Orla O`Shea auszugehen (die „Rose Of Tralee“ des Jahres 2004).
Michel hat als Stimme der Punkrockbands “Untergangskommando” und “Wilde Zeiten” schon bei unzähligen Konzertbesuchern durch die gelebte Energie auf der Bühne einen in Erinnerung bleibenden Abend bereitet. Viele seiner Ideen hat er schon mit seinen Bands umgesetzt, es sind jedoch im Laufe der Zeit auch einige Stücke entstanden, die nicht “bandtauglich” waren, aber 100 % Michel sind. Genau diese Perlen haben es verdienter Weise auf seine erste Solo-Platte ”Mondscheinperlen” geschafft.
Dabei zeigt er, dass “unplugged” nicht unbedingt “langsam” oder “Balladengedudel” bedeutet, sondern direkte, ungeschliffene Songs, die unter die Haut gehen. Die Texte berühren durch tiefe Ehrlichkeit, Wehmut und trotzen den uns ständig im Weg liegenden Steinen. Auf Augenhöhe mit dem Publikum gibt er den Zuhörern das Gefühl angenommen und verstanden zu werden.
Mit tiefgehender, rauher Stimme schafft es Michel den Hörer mitzureißen und auch mit seiner Wandergitarre seinen Songs die nötige Wut, Trotz, Traurigkeit und Sanftmut mitzugeben.
Die Premiere von Michel Unplugged gab es am 13.03.2010 im Hafeneck. Jetzt ist er wieder da. Diesmal begleitet von Andrea (Keyboard) und Eggi (Gitarre).
KLEZMERMUSIK stammt aus dem jiddischsprachigen Osteuropa und war von jeher beeinflußt von der nicht-jiddischen Musik der Region. Nach den ersten Auswanderungswellen gelangte sie nach Amerika und verband sich dort auch mit dem swingenden Jazz. Die Klezmorim intensivierten dort noch ihre Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Gruppierungen wie den türkischen und ungarischen Musikern.
Diese Tradition setzen KLEZMERS TECHTER fort. Die drei Frauen bringen musikalische Erfahrungen sehr unterschiedlicher Stilrichtungen mit ein, von der Klassik über Neue Musik bis hin zum Jazz. In tiefer Verbundenheit und mit großem Respekt vor dem musikalischen Erbe erzählen KLEZMERS TECHTER von Leid und Sehnsucht, von bitteren Zeiten, aber auch von großer Fröhlichkeit. Sie tun dies mit einer musikalischen Energie und einer Klangvielfalt, die ihresgleichen sucht. Ihre einzigartige Interpretation läßt vor dem inneren Auge des Zuhörers Bilder aus der Vergangenheit entstehen, Bilder aus dem alten jiddischen Schtetl, in dem Klezmermusik die kleineren und größeren Begebenheiten des Gemeinschaftslebens begleitete. Wenn KLEZMERS TECHTER spielen, gibt es keinen Ton ohne innere Beteiligung. Von tiefer Melancholie bis zu überschwänglicher Lebensfreude: KLEZMERS TECHTER bringen unzählige Facetten menschlicher Gefühle zum Klingen, und dabei erzählt jede auch etwas von sich selbst.
Das Trio KLEZMERS TECHTER hat sich im Laufe der Jahre seit seiner Gründung 1994 in die Herzen des Publikums gespielt. Mehrere CD-Aufnahmen, ein Preis beim internationalen Ensemblewettbewerb in Privas (Frankreich) sowie die Tatsache, als eines der wenigen weiblichen Klezmerensembles zu sämtlichen Festivals eingeladen worden zu sein, sprechen für sich. Unzählige Auftritte, u. a. in der Alten Oper Frankfurt, der Akademie der Künste Berlin, im Theater am Gasteig München führten KLEZMERS TECHTER auch in das europäische Ausland.
GEOFF BERNER, der Whiskey Rabbi aus Vancouver/Kanada, veröffentlichte im Frühjahr 2011 sein fünftes Album “Victory Party”; produziert von Josh Dolgin, selbst legendär durch sein HipHop-Klezmer-Crossover Projekt Socalled und als Galionsfigur der neuen jüdischen Musik bekannt.
Geoff Berner ist einer der kontroversesten Erneuerer der Klezmermusik. Er ist bissig, politisch und sarkastisch. Er bekennt sich offensiv zu einem musikalischen Erbe und kratzt doch unerbittlich an der schönen Fassade.
Seine Konzerte polarisieren und können gleichzeitig Herzen öffnen. Geoff Berner bringt die Klezmermusik aus den Konzertsälen zurück auf die Straße. Er präsentiert sie schmutzig und rau, tieftraurig und himmelhoch jauchzend. Er greift Traditionen auf, ohne je puristisch zu sein.
Geoff Berner hat bereits bei einigen der wichtigsten Festivals gespielt: TFF Rudolstadt, KlezMORE, Internationales Akkordeon Festival Wien, Jiddische Musik- und Theaterwoche, Folk n Fusion, Jüdische Kulturtage NRW, Klezmerfestival Fürth, außerdem internationale Rockfestivals wie Storaas und Glastonbury.
“Der dreckigste Klezmer unter der Sonne.“ (WAZ) “
Bei genauerem Hinhören bleibt dem Publikum immer wieder das Lachen im Hals stecken.“ (NGZ)
“Geoff Berner liebt den Klezmer kaputt, holt ihn zurück auf die Straße, in die rauchigen Hinterzimmer und verruchten Bars.“ (WAZ)
“Ständiger augenzwinkernder Blickkontakt und Dialog, die Hingabe an Details, musikalisch wie menschlich, und Spontanität füllten den Raum mit einer Atmosphäre von geistiger Präsenz.“ (Allgemeine Zeitung / Mainz)
“…zelebrierte der Klezmer-Erneuerer seine von lang anhaltendem Beifall begleiteten Lieder, in denen er gekonnt traditionelle Klänge mit modernem Songwriting verknüpft. Mal provozierend und politisch unkorrekt, stets mit einer Portion Selbstironie.“ (Nordsee Zeitung
“Die Klezmer-Tradition auf das Wesentliche reduziert … welteinladende, freimütige, kunstfertige Musik.“ (Allgemeine Zeitung / Mainz)
“Mit dem alten Akkordeon, einer kaltschnäuzigen Geige und der prunklosen Percussion ist Berners Interpretation seines Kulturerbes frech und genial.“ (WAZ)
“…verriet die Schule seines Landsmannes Leonard Cohen. Auch Tom Waits ließ grüßen. Geoff Berners Auftritt war ein Ereignis, an das sich sein Publikum noch lange erinnern wird.“ (Nordsee Zeitung)
TIGERJUNGE ist die Kreuzung aus Punk, Groovebox-Acid, Experimental und einigen EBM-Elementen die ab und an durch Pop-Harmonien getragen werden. Ihre ungleichen musikalischen Vorleben sind untrennbar miteinander verbunden. Der unverkennbare, komplexe Elektro-Sound von TIGERJUNGE entsteht. Es knarzt, kracht und wummert zu den pragmatisch konzipierten Texten. Dem kompakten Sound aus dem elektronischen Wunschmaschinenpark wird stellenweise ein hämmerndes Schlagzeug zugefüttert. Vom wilden Raubtier bis zum sanften Kätzchen vertreten die beiden Artisten ein breites musikalisches Sortiment. Ihre Liveperformance ist technisch betrachtet ein Elektro-Act. Christian Althaus rockt mit Groovebox, Effekten und Mischpult und Dino Pischel mit kompakten Vocals und zeitweise mit einem kompakten Schlagzeug. Die Ausstrahlung ihrer Performance gleicht aber eher der einer modernen Punkrockband. Ihre Wirkung besteht darin, dass der Technojünger plötzlich den Rock im Sound cool findet und die Rockcrowd plötzlich auf den Elektrosound steht.
BRT. Bruttoregistertonnen. Vollast. Schwere See. Bassgewitter und Gitarrenwände. Eingängiger Gesang und treibende Beats. Drei Mann rocken, wobei jede Menge Luft bewegt wird.
Brutal. Poppig. Ungehobelt. Alarm!